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G’sunde Etiketten am Biohof Weichselbaum

Wer gesunde Produkte herstellt, achtet auch bei Verpackung und Etiketten auf Nachhaltigkeit. So wie der Biobauernhof Weichselbaum.

Leopold Weichselbaum be- treibt mit seiner Familie eine Landwirtschaft in Niederreichenthal, einer kleinen Ortschaft in Österreich, wo das Mühlviertel an das Waldviertel grenzt. Die Entwicklungen einer verstärkt industriellen Landwirtschaft, der Klimawandel und die Verantwortung eines jeden gegenüber Über unserer Umwelt haben die Weichselbaums dazu veranlasst, auf eine vollkommen biologische Produktion umzustellen. Neben frischer Kuhmilch haben sie sich vor allem auf die Herstellung und den Vertrieb uralter Getreidesorten, wie Emmer, Dinkel oder Waldstaudenroggen spezialisiert. Für diese Bioprodukte müssen die Etiketten genauso umweltfreundlich und nachhaltig hergestellt werden, wie die Lebensmittel selbst. Darum hat sich Familie Weichselbaum für einen „G‘sunden Etiketten-Drucker entschieden.

„Die ersten Etiketten haben wir bei einer Firma im Ort drucken lassen, doch mussten wir immer Riesenmengen bestellen. Sobald es nur eine kleine Änderung gab, waren dadurch hunderte Aufkleber wertlos. Danach nutzten wir einen Thermodrucker, der aber nur Schwarz/Weiß druckte. Mit diesem stellten wir die Etiketten erstmals selbst her, doch Aussehen und Qualität entsprachen nicht unseren Vorstellungen“,

erklärt Leopold Weichselbaum. Der Landwirt wandte sich daher an die Firma „G‘sunder Drucker“ aus Leonding. Die Anforderungen des Landwirts: Das Logo des Biohofs Weichselbaum (als Marke für die Direktvermarktung) in Farbe auf unterschiedlichsten Etiketten- formaten zu drucken, und zwar in genau der benötigten Menge – ohne Verschwendung, dafür haltbar und umweltverträglich.

Besonders begeistert ist Frau Weichselbaum jetzt von der Haltbarkeit der Etiketten, die aus ihrem neuen G‘sunden Etiketten-Drucker kommen. Sie demonstriert das am Beispiel der Milchflaschen. Der Biohof liefert die Milch in Mehrwegflaschen aus, die wieder eingesammelt, gewaschen und abermals befüllt werden. Die Etiketten waren dabei immer ein Problem. Freudig nimmt sie eine eben gewaschene Flasche aus der Maschine: Das Etikett sieht aus wie gerade erst gedruckt. Die Farben sind kräftig und die Schrift ist klar lesbar.

„Nichts ist verwaschen. Nir- gends löst sich etwas ab – und das obwohl die Flaschen gerade mit 70°C gewaschen und ste- rilisiert wurden! Die Aufkleber sind spülmaschinenfest und wir können die Mehrwegflaschen mit bestem Gewissen sofort wieder befüllen. Immer wieder. Ich erspare mir dadurch eine enorme Menge Material und Zeitaufwand.“

Frau Weichselbaum

Dank der hauseigenen Mühle erweitert sich die Produktpalette des Biohofes schnell – von Vollkorn über Grieß bis hin zu Kleie und feinem Mehl. Für jedes Produkt haben die Weichselbaums ein eigenes Etikett, das sie individuell nach Bedarf anfertigen und sofort in einem Arbeitsgang mit der richtigen Chargennummer und dem jeweiligen Mindesthaltbarkeits- datum beschriften können. Auch das spart Zeit und Geld, denn früher mussten die Aufkleber dafür jeweils ein zweites Mal in die Hand genommen werden.

„10 bis 12 Rollen Etiketten- papier à 35 Meter haben wir in vier Monaten verbraucht. Das ist für unsere Verhältnisse viel. Und wir benutzen noch immer die ers- te Tintenpatrone!“

Auch von der Handhabung sind die Weichselbaums angetan: „Die Einrichtung des Druckers ging schnell und problemlos. Über ein LAN-Kabel haben wir ihn mit einem Computer verbunden und benutzen die mit dem Drucker kostenfrei mitgelieferte Software.

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